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Verlängerung von Rufnummern

Können zugeteilte Rufnummern verlängert werden?

Rufnummern, die Kunden bereits zugeteilt wurden, können technisch verlängert werden. Die Anzahl der möglichen Stellen richtet sich nach der Gesamtlänge der neu entstehenden Rufnummer.

Was unterscheidet die eingetragene Verlängerung von der geduldeten Verlängerung?

Wenn Verlängerungen in den Systemen der Outbox eingetragen werden, können die daraus entstandenen verlängerten Rufnummern in allen Funktionen der Leistungsmerkmale Fax-Empfang, Voicebox, Fehlercoderouting und Voice-as-a-Service verwendet werden. Die bisherigen Produkte der Outbox AG benötigen zwingend die Eintragung in unseren Systemen.

Wenn Sie in Ihrer Telefonanlage oder Ihrem SBC die Nummern ohne Eintragungen in Ihren Stammdaten verwenden, so werden wir in der neueren Whitebox 20 die Verlängerungen dulden und transparent an Ihre Endpunkte weiterleiten.

Wie erfolgt die Eintragung einer Verlängerung?

Verlängerungen werden im Backend ausschließlich durch den Support der Outbox AG eingerichtet. Eine Rufnummernverlängerung ist ein technisch notwendiges Merkmal in der WHITEBox und in SIP&Trunk.
Im Produkte WHITEBox und SIP&Trunk ist die Einrichtung ein kostenpflichtiges Merkmal.

Eine Einrichtung durch Reseller oder Endkunden ist aus Sicherheitsgründen nicht vorgesehen.

Was passiert bei einer eingetragenen Verlängerung?

Beim Anlegen der Verlängerung werden in den Systemen der Outbox AG neue Rufnummern eingetragen. Beispiel:

  • Ein Kunden betreibt einen Anlagenanschluss mit einem Block mit zweistelligen Durchwahlen -00 bis 99.
  • Der Anschluß hat also 100 nutzbare Rufnummern zugeteilt.
  • Eine Verlängerung um eine Stelle erzeugt in den Systemen der Outbox AG neue Rufnummern.
  • Wie erzeugen alle Stelle, auch die kürzeren zwischen Rufnummern, so dass in dem Beispiel am Ende insgesamt 1110 Rufnummern verfügbar sind.
  • Größere Verlängerungen entsprechend weitere 10er-Potenzen an Rufnummern.

Die Rufnummern sind alle einzeln in den SIP-Accounts oder den SIP-Trunks nutzbar und können auch auf mehrere SIP-Accounts verteilt werden, oder als Fax oder Voice-boxen genutzt werden.

Es können immer nur alle Rufnummern eines Blockes verlängert werden. Eine Verlängerung einzelner Gassen aus einem Block ist nicht möglich.

Muss die Rufnummernverlängerung unbedingt bei der Outbox AG eingetragen sein?

Ja und Nein.

Wir unterstützen in der bisherigen Whitebox ausschließlich Rufnummern, die in unseren Systemen eingetragen sind. Wenn Sie, bei Nutzung der bisherigen Produkte, selbstständig in ihrer Telefonanlage oder ihrem SBC Rufnummern verlängern, ohne dass diese in den Systemen der Outbox AG eingetragen sind, kommt es zu Fehlern. Wir stellen zwar alle Anrufe zu, wenden aber die Methode „Longest Prefix matched“ an: Wir schneiden die Verlängerung ab und stellen den Anruf an die passende Rufnummer zu.

Für Neukunden und Umsteiger auf die neue Generation WB20 ist die Einrichtung nicht mehr unbedingt erforderlich, Wenn Sie Verlängerungen selbst ausschließlich in Ihrem SBC oder Ihrer Telefonanlage verwenden möchten, müssen die Verlängerungen nicht mehr eingetragen.

Jedoch müssen Verlängerungen auch in der neuen Whitebox 20 eingetragen werden, für die verlängerten Rufnummern die folgenden Leistungsmerkmale genutzt werden sollen:

  • Voicebox
  • FAX Empfang im SIP-Account
  • Fehlercoderouting und DID-Backup
  • Verwendung von Rufnummern in Voice-as-a-Service für Microsoft Teams.

Es gilt die Faustregel: Immer wenn in der Backend-Konfiguration der Outbox AG eine Nummer verwendet werden soll, muss die Verlängerung eingetragen werden. Eingetragene Verlängerungen sind weiterhin kostenpflichtig.

Kontaktieren Sie bei gewünschten Verlängerungen immer den Support der Outbox AG.

Länge von Vorwahl und Rufnummer

Deutsche Festnetz-Rufnummern, auch Geo-Nummer genannt, bestehen aus einer einer zwei- bis fünfstelligen Vorwahl und der eigentlichen Rufnummer. Im Amtsdeutsch: Die Ortsnetzrufnummer besteht aus Ortsnetzkennzahl (ohne führende Null) und Teilnehmerrufnummer, Die Gesamt länge ist für neue Rufnummern von der BNetzA auf allgemein 11-Stellen, mit Ausnahmen der Städte mit zweistelliger Vorwahl, also Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. Dort gilt eine 10-Stellige-Rufnummern vergabe.

International ist die Nummerierung von der ITU in der Richtlinie E.164 geregelt. Die ITU hat auch die internationalen Vorwahlen festgelegt, wie 49 für Deutschland, 41 für die Schweiz, 43 für Österreich und 1 für den gesamten nordamerikanischen Raum. Allgemein haben Ländervorwahlen also zwei Stellen.

Insgesamt ist international die Länge einer Rufnummer auf 13 bis 15 Stellen üblich.

Wie lang darf eine Verlängerung sein?

Es wird empfohlen die Gesamtlänge von 15 Ziffern inklusive internationaler und nationaler Vorwahl nicht zu überschreiten, wenn die Durchwahl international erreichbar sein soll. Wir können nicht gewährleisten, dass längere Rufnummern allgemein erreichbar sind.

Technisch können wir die Grenze überschreiten. Für die technischen Möglichkeiten steht der Support der Outbox AG gern bereit.

Was muss bei der Portierung beachtet werden?

Im Portierungsdatenaustausch können ausschließlich die ursprünglich zugeteilten Rufnummern von einem Provider zum anderen wechseln.
Wenn bereits eine verlängerte Rufnummer betrieben wird, ist beim Anbieterwechsel nur die ursprüngliche Rufnummer im WBCI und Portierungsformular anzugeben. Outbox AG nimmt die Rufnummern auf und richtet dann die gewünschte Verlängerung ein.

Soll eine Verlängerte Rufnummer aus der Outbox Plattform abgegeben werden, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der aufnehmende Carrier auch eine Verlängerung unterstützt. Die Verlängerung ist keine zugesicherte Eigenschaft, die unter alle Carriern funktionieren muss.

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